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Projekte: ICD-10-GM-Kodes für unerwünschte Arzneimittelereignisse (UAE)

In einem Projekt am Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie der Ludwig-Maximilians-Universität München wurde eine Zusammenstellung von Kodes der ICD-10-GM erarbeitet, die für eine Identifikation von unerwünschten Arzneimittelereignissen (UAE) in Routinedaten genutzt werden kann. Die Zusammenstellung wird hier zum Download bereitgestellt.

Nutzer der Zusammenstellung werden gebeten, Fehler und Anregungen an Prof. Dr. med. Jürgen Stausberg zurückzumelden. Die Rückmeldungen werden in einer Weiterentwicklung berücksichtigt.

Die Arbeit wurde durch ID Information und Dokumentation im Gesundheitswesen GmbH & Co. KGaA, Berlin gefördert.

Literatur

Download

  • Der Datensatz wurde um ein Merkmal ergänzt, welches angelehnt an die Publikation von Kuklik et al. aus 2017 für einige UAE den Anteil an Ereignissen beschreibt, die im stationären Aufenthalt zu diesem Diagnosenkode entstanden sind. Unterschieden werden UAE mit einem Anteil ab 30 %, mit einem Anteil unter 30 % sowie ohne Angabe.
  • uae_kodes_20171204.zip